Technik

Fahren in der Gruppe - Doppelreihe

Das Rennradfahren in einer Gruppe ist eine tolle Sache, denn je kompakter eine Gruppe fährt, desto besser spürt man "im Pulk" den Windschatten - und das macht das Fahren in der Gruppe ja auch erst so richtig angenehm und interessant.

Das Fahren mit dichten Abständen bringt aber auch Risiken mit sich, wenn nicht mit der notwendigen Aufmerksamkeit und Gruppendisziplin gefahren wird. Da zu unserer "Gruppo 25-Community" auch Radsportlerinnen und Radsportler stoßen, die mit dem sportlichen Rennradfahren in einer Gruppe noch keine Erfahrungen haben, soll mit den folgenden Hinweisen erreicht werden, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die für die Sicherheit notwendigen Verhaltensweisen zumindest erst einmal theoretisch verinnerlichen können.

Grundsätzlich fahren wir in einer Zweierformation, das heißt, jeweils zwei Räder nebeneinander. Wenn die beiden vorne Fahrenden nach kurzer Abstimmung aus der Führung gehen wollen, erhöht der linke Radler kurz seine Geschwindigkeit (am besten, wenn er dafür kurz im Stehen antritt, weil die übrigen Gruppenmitglieder dadurch den bevorstehenden Führungswechsel deutlich erkennen können) und reiht sich dann vor seinem (bisherigen) Nebenmann am rechten Straßenrand vor ihm ein. Die beiden nun hintereinander Fahrenden verlangsamen dann in geringem Maße ihre Geschwingkeit, so dass die übrige Gruppe - die leicht nach links versetzt -  mit gleichbleibender Geschwindigkeit und dadurch ruhiger Formation an ihnen vorbeifahren kann. Die beiden aus der Führung gegangenen Fahrer reihen sich dann am Ende der Gruppe wieder nebeneinander ein.

Diese Art des Führungswechsels ist eine sichere Variante, weil auf den Straßen deutlich weniger Platz, als bei anderen Wechselarten beansprucht wird. Die folgende Animation soll unseren Wechselablauf auch optisch nachvollziehbar machen.

 

 

(gh)